Ein paar Fakten zur E-Mobilität

E-Mobilität ist Zukunft. Uns von der Garage Galliker Gruppe ist es ein Anliegen, zu den Megatrends im Bereich der Mobilität 4.0 auf dem Laufenden zu bleiben und Ihnen unser Wissen rund um E-Mobilität weiterzugeben. Lesen Sie nachfolgend umfassende Beiträge aus dem Hause der Garage Galliker Gruppe und bleiben Sie über die aktuellen und künftigen Trends zum Thema Elektromobilität informiert.

„Ist E-Mobilität etwas für mich?“ oder „Wie weit komme ich mit einem Elektro-Auto?“ – Reichweite ist eines der Themen, die bei Elektroautos am meisten beschäftigen. Wie alltagstauglich sind E-Autos wirklich und für wen eignen sich diese „Autos der Zukunft“ tatsächlich? Insbesondere bei reinen Stromern befürchten viele potentielle E-Auto Kunden eine beschränkte Nutzbarkeit wegen zu geringer Reichweite. Obwohl die meisten Autofahrer pro Tag durchschnittlich nicht mehr als 50 Kilometer mit dem Privatauto zurücklegen, scheint die Angst um genügend Reichweite allgegenwärtig.

Fakt ist: Beschränken wir uns auf die täglich durchschnittlichen 50 Kilometer pro Autofahrer ist die Befürchtung bezüglich Reichweite völlig unbegründet. Denn diese Distanz erreichen einige Hybridautos schon rein elektrisch! E-Autos schaffen ungefähr das Zenhnfache!

Für die Bewältigung der Fahrdistanzen innerhalb einer Agglomeration aber auch aus dem Umland der Schweizer Agglos eignen sich reine Elektroautos sehr gut.

E-Mobilität und Reichweite:

Welchen Einfluss hat der Faktor Fahrverhalten? Neben der Art der verbauten Akkus ist das Fahrverhalten einer der Hauptfaktoren für die effektive Reichweite und beeinflusst somit die Gesamtdistanz, welche am Stück zurückgelegt werden kann. Wer in kurzen Abständen ständig aufs Gaspedal drückt um kurz darauf wieder zu bremsen, verbraucht um einiges mehr Energie als jemand mit einer vorausschauenden und gleichmässigen Fahrweise. Ausserdem wirkt sich auch die Art der Fahrstrecke auf die Reichweite aus: Auf geraden Strecken ist die Reichweite grösser als auf hügeligen Strecken. 
Zur Fahrweise des Lenkers kommt neben der Technik auch der Faktor Fahrzeugtyp: Je grösser und schwerer das Fahrzeugmodell, umso kürzer die Strecke in Kilometern, welche zurückgelegt werden kann.

Nicht zu vergessen sind andere elektronische Geräte, welche ggf. während der Fahrt laufend genutzt werden. Wer Klimaanlage, Sitzheizung, Radio und andere Geräte im Inneren des Fahrzeugs ständig in Betrieb hält, vermindert die Reichweite ebenfalls.

Fazit:

E-Mobilität durch Nutzung eines Elektroautos eignet sich für den durchschnittlichen Alltagsgebrauch sehr gut. Wer E-Mobilität in vernünftiger Weise nutzt, tut nicht nur der Umwelt etwas Gutes sondern wird auch in den Genuss eines ganz neuartigen Fahrvergnügens kommen. Die Angst um die Reichweite ist grundsätzlich unbegründet, denn mit allen Elektrofahrzeugen, welche zur Zeit auf dem Markt erhältlich sind, ist im Schnitt eine Reichweite von ca. 500 km möglich.

Verbrennungsmotor oder Elektroauto? Wer sich zum Schutz der Umwelt lieber ein Elektromobil anschaffen wollte und sich dann doch für den Verbrennungsmotor entschieden hat, begründet den Entscheid mit den (bisher) zu hohen Kaufpreisen oder aber mit Bedenken bezüglich der Reichweite. Durch die künftig fallenden Preise und die steigende Leistungsfähigkeit werden solche Argumente allerdings verschwinden. Doch wie Umweltschonend sind Elektroautos tatsächlich?

E-Mobilität und Stromverbrauch – ist das noch Umweltschonend?

Um fahren zu können benötig ein Elektroauto weniger als 30% der Energie als ein mit Diesel betriebenes Auto. In der Schweiz werden vier Millionen Autos mit Verbrennungsmotor (Diesel oder Benziner) genutzt. Würden 10% davon durch ein Elektroauto ersetzt, würden pro Jahr ca. 360 Mio. Liter Treibstoff sowie 830 000 Tonnen CO2 eingespart werden. Dafür werden schweizweit lediglich rund 1% der heutigen Stromproduktion benötigt.

Sind Elektroautos Rohstoffschlucker? - E-Mobilität mit Lithium-Ionen Akkus:

Lithium-Ionen-Akkus (auch Li-Ion-Akkus oder –Batterie genannt) haben sich u.A. neben E-Autos auch bei Laptops als DIE Energiespeicher durchgesetzt. Doch was sind die Vorteile bei Li-Ion-Batterien im Vergleich zu Blei-Akkus oder NiMHs? - Sie sind unter anderem leichter, verfügen über grössere Energiespeicher-Kapazität und sie sind so gut wie wartungsfrei.

Die Befürchtungen in der Rohstoffgewinnung von Lithium beziehen sich allerdings oft auch auf die steigende Produktions-Anzahl der E-Autos. Denn mit der steigenden Produktion wächst folglich der Bedarf nach dem wertvollen Rohstoff Lithium.

Das Metall wird im „Lithium-Dreieck“ Chile, Argentinien und Bolivien abgebaut. Befürchtet wird also ein Ansturm auf diese Gebiete auf Kosten von Mensch und Natur: Denn durch das Gewinnungsverfahren wird die Umweltbelastung als hoch eingestuft.

Gesamthaft wird das Vorkommen von Lithium auf bis zu 160 Mio. Tonnen geschätzt. Aus technischer Sicht betrachtet sind momentan sieben Mio Tonnen Lithium abbaubar. Damit lassen sich 600 Mio. Fahrzeuge elektrifizieren. Basierend auf dem geschätzten Lithium-Vorkommen könnten über die nächsten 200 Jahre rund 50 Millionen Elektroautos pro Jahr mit Li-Io-Batterien produziert werden.

E-Mobilität: Sicherheit

„Bin ich im Falle eines Verkehrsunfalls mit einem Elektroauto ausreichend geschützt“ oder „Andere Verkehrsteilnehmer hören die Elektroautos nicht – ist das nicht gefährlich?“ Wenn es um Sicherheitsfragen geht ist die Kompromissbereitschaft bei den meisten Menschen verständlicherweise relativ gering.

Fragen rund um das Thema Sicherheit stellen sich auch die Hersteller von Elektroautos. Klar ist: Für eine möglichst starke Leistung und Reichweite, bestehen Elektroautos aus Bauteilen, welche leichter sind als herkömmliche Autos. Fahrzeuge mit einem Gewicht unter 400kg werden auch weniger strikten Sicherheitskriterien unterzogen als andere.

Dennoch: Genauso wie die (künftigen) Fahrzeughalter können sich auch die Autohersteller keine Abstriche betreffend der Sicherheitstechnik leisten. Über die gesamte Carrosserie bis zur Steckdose, an welcher das Elektroauto "getankt" werden soll: In der Schweiz werden höchste Sicherheitsstandards vorgegeben, sodass die Fahrzeuge vor der Markteinführung auf Herz und Nieren geprüft werden. Für die (zukünftigen) E-Mobility-Nutzer wird damit maximal mögliche Sicherheit gewährleistet.

Elektro-Autos im Strassenverkehr: Wie gefährlich ist E-Mobilität betreffend der Lautlosigkeit?

Wer mit dem Auto im Strassenverkehr unterwegs ist, muss aufmerksam sein. Ob mit Verbrennungsmotor oder Elektroauto - Vorsichtiges und konzentriertes Fahren ist grundsätzlich also immer gefordert. Bei Geschwindigkeiten im Bereich von unter 30km/h ist bei Elektroautos zusätzlich besondere Vorsicht geboten: Auf Parkplätzen und Parkhäusern besteht erhöhte Gefahr für Fussgänger, da die Fahrzeuge tatsächlich nicht gehört werden.

Bei einer vorsichtigen und aufmerksamen Fahrweise bestehen jedoch keine grösseren Unterschiede zwischen herkömmlichen Autos mit Verbrennungsmotor und Elektroautos.

E-Mobilität: Ladeinfrastruktur

„Was kostet mich das Aufladen meines Elektro-Autos?“, „Muss ich für eine maximale Reichweite die Batterien über Nacht aufladen?“ oder „Wo finde ich die nächste Stromtankstelle für mein E-Mobil?“

Obschon das Tanken für Elektrofahrzeuge eine Herausforderung sein kann, zählt sich die Schweiz bereits zu den dichtesten Ladenetzen Europas. Die Fragen um das ganze Thema „Ladeinfrastruktur“ ist für die meisten Beteiligten (Anbieter, Herstelle und Nutzer) zwar nicht mehr neu, aber dennoch ein nicht ganz triviales Thema. Nicht zuletzt, weil potentielle Käufer eines Elektro-Autos oftmals bedenken haben zu genügend vorhandenen Ladeinfrastrukturen sowie zur Auffindbarkeit dieser?

Nach wie vor wird an Lösungen für den „richtigen“ Stecker und Anschluss gearbeitet. Wer allerdings im Besitz eines Elektroautos ist, dürfte heute keine Sorge mehr um genügend Ladeinfrastrukturen haben.

Wo „tanken“ Herr und Frau Schweizer Ihre Elektroautos auf?

Öffentliche Ladestationen gibt es viele. In zahlreichen modernen Elektromobilen von heute sind Navigationssysteme bereits integriert. Die öffentlichen Ladestationen sind in die Grundeinstellung der meisten E-Mobil Navigationsgeräte integriert, sodass dem Nutzer per Auto-Auswahlfunktion die nächst gelegene Ladestation direkt angezeigt wird.

E-Mobilität und Batterieladezeit: Wie lange dauert der Ladevorgang?

Die Batterie eines Elektroautos kann über einen einfachen Stromanschluss erfolgen. Ein Ladevorgang kann unterschiedlich lange dauern und hängt massgeblich von der entsprechenden Netzleistung ab. Eine Steckdose mit 63 Ampere ermöglicht das vollständige Aufladen einer leeren Batterie bereits innerhalb von 5-10 Minuten. Eine Haushaltsteckdose mit 16 Ampere hingegen benötigt für eine leere Batterie rund einen halben oder auch ganzen Tag – also rund 5-8 Stunden.

E-Mobilität und Kosten: Wie teuer ist eine Tankladung?

Je nach Tarif schwanken die Kosten. Für einen Tank bei Hochtarif ist mit rund CHF 20.00 zu rechnen. Für einen Tank bei Niedertarif kostet eine Voll-Ladung der E-Mobil Batterie etwa CHF 12.00.

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